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YOUNG EURO CLASSIC 2010
20. August 2010 | 20.00 Uhr | Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin

BUNDESJUGENDORCHESTER: NATHAN DER WEISE

FilmKonzert Nathan der Weise (D 1922) mit der neu komponierten sinfonischen Filmmusik von Rabih Abou-Khalil (2009, UA).

Nathan live
Foto: Gert Rickmann-Wunderlich

Es spielen Rabih Abou-Khalil (Oud), Michel Godard (Tuba), Jarrod Cagwin (Percussion) zusammen mit dem Bundesjugendorchester - Nationales Jugendorchester der Bundesrepublik Deutschland unter der Leitung von Frank Strobel.

19 Uhr: KONZERTEINFÜHRUNG
Ort: Musikclub im Konzerthaus - Einlass mit Ticket zum Konzert um 20 Uhr.

Hier Ticket online buchen.


Eine Ko-Produktion von ZDF, ARTE, Deutschlandradio Kultur und 2eleven || zeitgenössische musik projekte, veranstaltet von Young Euro Classic in Kooperation mit 2eleven || zeitgenössische musik projekte und dem Bundesjugendorchester - Nationales Jugendorchester der Bundesrepublik Deutschland. Mit freundlicher Unterstützung durch Deutscher Musikrat, Verein Freunde des Festivals Young Euro Classic, Axel Springer Stiftung und Goethe-Institut.


Weitere Informationen unter www.nathan-der-weise.info.


UA 20. Januar 2010, 21.00 Uhr, Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg - KLUB KATARAKT Festival 2010, Weitere Vorstellungen am 22./23./24./28./29./30. Januar 2010, jeweils 19.30 Uhr


NEUROVISONS:EINE GESAMTEUROPÄISCHE TOURETTERIE

Musiktheater von opera silensnach Motiven des Grand Prix d´Eurovision und einer Komposition von Charlotte Seither.

NEUROVISIONSFoto: Ellen Coenders

Das Herz schlägt: boom bangabang boom bangabang ... wenn der Tic die Musik und die Bühne beherrscht. Was der Grand Prix D`Eurovision vorgemacht hat, greifen opera silens auf und schütteln es noch mal kräftig durch.

Als der Neurologe Oliver Sacks in den Siebzigerjahren durch die Straßen New Yorks spazierte, stellte er fest: Menschen mit Tics sind nicht die Abweichung sondern der Normalfall. Hamburgs experimentelles Musiktheater opera silens nimmt sich mit NEUROVISIONS des Tourette-Syndroms an und verbindet es mit Songs des Grand Prix d´Eurovision aus den Sechziger Jahren. Dabei geht es opera silens darum, Tics nicht als Störung, sondern als elementares Gestaltungsmittel zu verstehen, das in den Sechzigern nicht nur die Pop-Bühne beherrscht, sondern ebenso die Neuen Musik und den Jazz. Als Gegenentwurf zu dieser Überschuss-Dramaturgie fungiert eine stumme Komposition von Charlotte Seither.

Mit: Frauke Aulbert, Henning Kaiser, Christian Koops und Nadine Nollau
Keyboards: Roman Lemberg
Sampling: Joachim Schütz

Konzept und Regie: Hans-Jörg Kapp
Dramaturgie: Judith Schneiberg
Ausstattung: Martina von Holn

Ticket-Hotline: (040) 270 949 49 oder unter www.kampnagel.de

Eine Koproduktion von opera silens mit Kampnagel Hamburg. In Kooperation mit N.E.M.O., Verein für Bewegungsstörungen am UKE Hamburg-Eppendorf unter Leitung von Prof. Alexander Münchau. Gefördert durch die Behörde für Kultur, Sport und Medien, Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung. Mit Unterstützung durch die Gesellschaft für Großbeträge e. V.