Aktuelles

31. Januar 2012, 0:30 Uhr, ARTE  | Erstausstrahlung

Die Puppe | D 1919

Regie: Ernst Lubitsch | Musik: Martin Smolka (2010) | Redaktion: Nina Goslar
Unterhaltsame Verwechslungskomödie mit dem frühen Star Ossi Oswalda (die deutsche Mary Pickford).

"Fast in Spielfilmlänge wird man hingerissen von: Ideen, witzigen
Einfällen, Situationskomik und - ja selbst in einem Stummfilm ist das
bei Lubitsch möglich - Wortwitz."

(Auszug einer Kritik von Stefan Oswald)

Aufgenommen mit dem ensemble KONTRASTE unter der musikalischen Leitung von Frank Strobel.
Eine Musikproduktion von 2eleven im Auftrag von ZDF/ARTE.



WIEDERAUFNAHME 12. BIS 15. JANUAR 2012, JEWEILS 19.30 UHR, KAMPNAGEL HAMBURG

JOSEFINE SINGT -
Ein Liederabend nach Franz Kafka mit der Musik von Wolfgang von Schweinitz

Hamburger Abendblatt, 4.12.2011 "Hans-Jörg Kapp, bewies mit seiner Inszenierung „Josefine singt“ nach Kafkas letzter Kurzgeschichte, dass man für gutes Theater nicht viel mehr als einen guten Text und gute Schauspieler braucht. Kurt Glockzin brillierte, obgleich regungslos auf einem Katafalk aufgestellt, in der Rolle des amusikalischen, blinden und brav-bürgerlichen Kunstkommentators. Wolfgang von Schweinitz hat zu dessen Abgesang auf die Musik etwas lädiert klingendes Cello-Gepiepse hinzukomponiert."

GESANG Josefine Kaum VIOLONCELLO Agnieszka Dziubak REGIE Hans-Jörg Kapp DRAMATURGIE Mascha Wehrmann JOSEFINE-COMBO Frauke Aulbert, Kurt Glockzin und Ludwig-Christian Glockzin BÜHNE UND KOSTÜME Marcel Weinand PRODUKTION Thomas Schmölz

Eine Produktion von opera silens und Kampnagel Hamburg in Kooperation mit 2eleven || zeitgenössische musik projekte. Gefördert durch die Hamburger Kulturbehörde und die Rudolf Augstein Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung durch die Shure Distribution GmbH.



PREMIERE 01. DEZEMBER 2011, 19.00 UHR, KAMPNAGEL HAMBURG - HAMBURGER KLANGWERKTAGE 2011
Weitere Vorstellungen am 3./4. Dezember 2011 und 12.-15. Januar 2012


JOSEFINE SINGT -
Ein Liederabend nach Franz Kafka mit der Musik von Wolfgang von Schweinitz

Seit 1997 erarbeitet opera silens kontinuierlich grenzgängerisches Musiktheater in Hamburg und lotet die Grenzen des Mediums aus: Mit Arbeiten zu Erik Satie, zur Barockoper oder, wie im vergangenen Jahr, mit dem Tourette-Musiktheater NEUROVISIONS. Jetzt beschäftigt sich opera silens mit Franz Kafkas Erzählung „Josefine, die Sängerin oder das Volk der Mäuse“ und arbeitet mit dem Komponisten Wolfgang von Schweinitz und der in Israel lebenden Sängerin Josefine Kaum zusammen. Die war einst  Sänger-Wunderkind in Prag, musste sich infolge einer Erbkrankheit vor einigen Jahren in Haifa mit Mäusegenen therapieren lassen und tritt seitdem nur sehr selten auf. Doch die Kritiker schwärmen ungebrochen von ihrem Timbre, „das mit menschlichen Maßstäben nicht mehr zu beschreiben“ sei.

GESANG Josefine Kaum
VIOLONCELLO Agnieszka Dziubak
REGIE Hans-Jörg Kapp
DRAMATURGIE Mascha Wehrmann
JOSEFINE-COMBO Frauke Aulbert, Kurt und Ludwig-Christian Glockzin BÜHNE UND KOSTÜME Marcel Weinand
PRODUKTION Thomas Schmölz

Eine Produktion von opera silens und Kampnagel Hamburg in Kooperation mit 2eleven || zeitgenössische musik projekte, gefördert durch die Hamburger Kulturbehörde und die Rudolf Augstein Stiftung. Mit freundlicher Unterstützung durch die Shure Distribution GmbH.


Ticket-Hotline: (040) 270 949 49 oder unter www.kampnagel.de



11. September 2011 | 14:30 Uhr | München, Pavillion am Marstallplatz

»time zero«

Uraufführung eines Auftragswerks der Erzdiözese München-Freising an die griechische Komponistin Konstantia Gourzi im Rahmen der Gedenkveranstaltung zum 10. Jahrestag der Anschläge vom 11. September.

„time zero“ heißt das neue Auftragswerk der griechischen Komponistin und Dirigentin Konstantia Gourzi, das am 11. September 2011 um 14.30 Uhr in München uraufgeführt wird. Auftraggeber ist die Erzdiözese München-Freising, die Konstantia Gourzi um die musikalische Umrahmung der Gedenkfeier zum 10. Jahrestag des Anschlags auf das World Trade Center in New York bat.
Der Leitgedanke der Komposition spiegelt sich auch in der Besetzung des Ensembles opus21musikplus wieder: Namhafte Künstler aus aller Welt kommen zusammen, um gemeinsam zu musizieren und Brücken zwischen verschiedenen Kulturen und Klängen verschiedener Religionen zu bauen.

Konstantia Gourzi (* 1962)

time zero
sechs stücke für 4 sänger, kinderchor und ensemble (2011, UA)
gewidmet den Angehörigen der Opfer der Anschläge vom 11.9.2001

I. Hommage à Amerika
II. Lamento - Arabischer Sänger
III. Lamento - Orthodoxer Psalmist
IV. Lamento - Tenor
V. Intermezzo I, Intermezzo II - Transformation
VI. Friedenshymne

Mitwirkende:
Konstantia Gourzi, Konzept / künstlerische Leitung
Joan Orleans, Gospelsängerin
Ayoub Bout, Arabischer Gesang
Vassilis Agrokostas, Orthodoxer Gesang / Psalmist
Demos Flemotomos, Tenor

Ensemble opus21musikplus
Miltiades Papastamou, Alexander Gilman, Felix Weber (Violine)
Nils Mönkemeyer (Viola), Anja Lechner (Violoncello), Sebastian Gieck (Kontrabass)
Veaceslav Cernavca (Klarinette), Matthieu Bordenave (Saxophon), Thomas Berg (Trompete)
Angelos Polychronou, Philipp Jungk, Alexander Glöggler (Schlagzeug)
Sophia Stöckeler (Harfe)

Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz, Einstudierung: Verena Sarré
Schülerinnen und Schüler der Grundschule an der Klenzestraße 48
Nilufar K. Münzing, Szenische Einrichtung
Toni Spirkl, Klangregie

Projektleitung: Andrea-Elisabeth Lutz, ErzOM
Projektgeschäftsführung: Thomas Schmölz, 2eleven || zeitgenössische musik projekte
Technische Leitung: Andreas Wallisch, LuTV Rackl GmbH

Eine Veranstaltung des Erzbischöflichen Ordinariats München.

Website Konstantia Gourzi


YOUNG EURO CLASSIC 2010
20. August 2010 | 20.00 Uhr | Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin

BUNDESJUGENDORCHESTER: NATHAN DER WEISE

FilmKonzert Nathan der Weise (D 1922) mit der neu komponierten sinfonischen Filmmusik von Rabih Abou-Khalil (2009, UA).

Nathan live
Foto: Gert Rickmann-Wunderlich

Es spielen Rabih Abou-Khalil (Oud), Michel Godard (Tuba), Jarrod Cagwin (Percussion) zusammen mit dem Bundesjugendorchester - Nationales Jugendorchester der Bundesrepublik Deutschland unter der Leitung von Frank Strobel.

19 Uhr: KONZERTEINFÜHRUNG
Ort: Musikclub im Konzerthaus - Einlass mit Ticket zum Konzert um 20 Uhr.


Eine Ko-Produktion von ZDF, ARTE, Deutschlandradio Kultur und 2eleven || zeitgenössische musik projekte, veranstaltet von Young Euro Classic in Kooperation mit 2eleven || zeitgenössische musik projekte und dem Bundesjugendorchester - Nationales Jugendorchester der Bundesrepublik Deutschland. Mit freundlicher Unterstützung durch Deutscher Musikrat, Verein Freunde des Festivals Young Euro Classic, Axel Springer Stiftung und Goethe-Institut.


Weitere Informationen unter www.nathan-der-weise.info.


UA 20. Januar 2010, 21.00 Uhr, Kampnagel Internationale Kulturfabrik Hamburg - KLUB KATARAKT Festival 2010, Weitere Vorstellungen am 22./23./24./28./29./30. Januar 2010, jeweils 19.30 Uhr

NEUROVISONS:EINE GESAMTEUROPÄISCHE TOURETTERIE

Musiktheater von opera silensnach Motiven des Grand Prix d´Eurovision und einer Komposition von Charlotte Seither.

NEUROVISIONSFoto: Ellen Coenders

Das Herz schlägt: boom bangabang boom bangabang ... wenn der Tic die Musik und die Bühne beherrscht. Was der Grand Prix D`Eurovision vorgemacht hat, greifen opera silens auf und schütteln es noch mal kräftig durch.

Als der Neurologe Oliver Sacks in den Siebzigerjahren durch die Straßen New Yorks spazierte, stellte er fest: Menschen mit Tics sind nicht die Abweichung sondern der Normalfall. Hamburgs experimentelles Musiktheater opera silens nimmt sich mit NEUROVISIONS des Tourette-Syndroms an und verbindet es mit Songs des Grand Prix d´Eurovision aus den Sechziger Jahren. Dabei geht es opera silens darum, Tics nicht als Störung, sondern als elementares Gestaltungsmittel zu verstehen, das in den Sechzigern nicht nur die Pop-Bühne beherrscht, sondern ebenso die Neuen Musik und den Jazz. Als Gegenentwurf zu dieser Überschuss-Dramaturgie fungiert eine stumme Komposition von Charlotte Seither.

Mit: Frauke Aulbert, Henning Kaiser, Christian Koops und Nadine Nollau
Keyboards: Roman Lemberg
Sampling: Joachim Schütz

Konzept und Regie: Hans-Jörg Kapp
Dramaturgie: Judith Schneiberg
Ausstattung: Martina von Holn

Ticket-Hotline: (040) 270 949 49 oder unter www.kampnagel.de

In Kooperation mit N.E.M.O., Verein für Bewegungsstörungen am UKE Hamburg-Eppendorf unter Leitung von Prof. Alexander Münchau. Produziert von 2eleven || zeitgenössische musik projekte, gefördert durch die Behörde für Kultur, Sport und Medien, Hamburg und die Hamburgische Kulturstiftung, mit Unterstützung durch die Gesellschaft für Großbeträge e. V.


24. Oktober 2009, 20.00 Uhr, Philharmonie im Gasteig in München

NATHAN DER WEISE. EINE FILMMUSIKALISCHE TOLERANZINITIATIVE

Weltpremiere des FilmKonzertes Nathan der Weise (D 1922) mit der neu komponierten sinfonischen Filmmusik von Rabih Abou-Khalil (2009, UA).
Nathan-Plakat
Es spielen Rabih Abou-Khalil (Oud), Michel Godard (Tuba), Jarrod Cagwin (Percussion), Jagdish Mistry (Violine, Mitglied des Ensemble Modern), Sabine Akiko Ahrend (Viola) und Michael Kasper (Violoncello, Mitglied des Ensemble Modern) zusammen mit dem Bundesjugendorchester - Nationales Jugendorchester der Bundesrepublik Deutschland unter der Leitung von Frank Strobel.


Eine Ko-Produktion von ZDF, ARTE, Deutschlandradio Kultur und 2eleven || zeitgenössische musik projekte.
In Kooperation mit Filmmuseum München, ENJA Musikverlage, Arbeitsstelle für Lessing-Rezeption Kamenz und Deutscher Musikrat.
Gefördert durch Auswärtiges Amt, Goethe-Institut und Landeshauptstadt München.

Weitere Informationen unter www.nathan-der-weise.info.


30. März 2009, 23:20 Uhr, ARTE | Erstausstrahlung

Die Gezeichneten | D 1922

mit der neu komponierten Filmmusik von Bernd Thewes (2008).

"[…] Fast das Beeindruckendste an dieser Neufassung ist aber die Musik, die Bernd Thewes dafür komponiert hat.[…]" --> ganzer Artikel

Süddeutsche Zeitung, 30. März 2009


opera silens

Langanhaltender Applaus für die Vorstellungen von "gehengehengehen. Kein Theater nach Thomas Bernhard"

"Nadine Nollau, Verena Unbehaun und Wiebke Wackermann gelingt eine Meisterleistung an Irrwitz und zungenbrecherischer Virtuosität...Thomas-Bernhard-Liebhaber sollten sich ... diese abgründig schwarzhumorige Feierstunde nicht entgehen lassen" (Hamburger Abendblatt, 9. Januar 2009)

"Das raubt einem schlicht den Atem... Am Ende viel Applaus für einen kurzweiligen Abend" (Hamburger Morgenpost, 12. Januar 2009)