ICH BIN CARMEN من کارمن ھستم und das ist kein Liebeslied

Musiktheater nach Georges Bizet

von Hasti Molavian, Pia Dederichs, Kai Meyer, Paul-Georg Dittrich, Isabelle Becker, Christopher Scheuer, Tobias Schwencke

Im Zentrum des Musiktheaterprojekts ICH BIN CARMEN steht die im Iran geborene und in Deutschland ausgebildete Mezzosopranistin Hasti Molavian. Ihre autobiographischen Erlebnisstränge werden assoziativ mit den Themen und Motiven aus Georges Bizets Oper Carmen verbunden: Träume, Freiheitsdrang und Ängste einer vernarbten Vergangenheit. Molavian, Dittrich (Regie), Meyer (Video), Dederichs (Bühne) und das Komponistenduo Scheuer/Schwencke befragen die Narrative beider Welten nach Gesellschafts- und Geschlechterbildern und entwerfen eine utopische Gegenwelt: zwischen Bizet und persischem Sprechgesang „Naghali“, Teheraner Originalschauplätzen und einem poetischen Erinnerungsraum. 


Der BÜHNENRAUM in dem ICH BIN CARMEN stattfinden soll, wird ein assoziativer Ort sein, der die Welten von der Bizets Carmen-Figur und Hasti Molavian auf sinnliche Art miteinander verbindet. Der Bühnenboden wird mit Sand bedeckt sein, der durch Windmaschinen, und von oben rieselndem Sand in stetiger Bewegung sein wird. So werden immer neue Landschaften, Ebenen, Spuren und Bilder entstehen. Über der Sandwüste wird ein ausgenommenes Auto (ganz nach dem Sinnbild des iranischen Filmregisseurs Abbas Kiarostami, der Fahrzeuge als Schauplatz für seine Figuren verwendet. „Wir sehen aus dem Seitenfenster und durch die Windschutzscheibe auf das, was sie sehen. Wir sehen den Iran also so, wie sie ihn sehen.“) hängen, dass als Projektionsfläche dient, über die Bühnenmaschinerie in verschiedene Bilder / Konstellationen verfahrbar und durch die Sängerin bespielbar ist. Der Boden wird unter dem Sand mit einem bemalten Bodentuch ausgelegt sein, das über einen hinteren Zug nach oben gefahren werden kann,

dabei die Sandlandschaft verändert und das aufgemalte Motiv sichtbar werden lässt; hier denken wir an die traditionelle persische Erzählweise „Naghali“, bei der die Geschichten immer von persischer Malerei unterstützt wird. Diese grotesk-installative Wüsten-Seelen-Landschaft eröffnet mittels Texturen und Materialien aus dem persischen Kulturraum poetische Spielräume für die Protagonistin und wird ferner durch einen Konzertflügel, sowie ein technisches Podest mit live-elektronischem Equipment, die integralen Bestandteile des Bühnenraumes sind, vervollständigt. Zudem werden Filmzuspielungen aus dem Iran eine visuelle Brücke in die lokale Lebenswirklichkeit als Erinnerungsraum schlagen. Dieses filmische Material wird ein Kamerateam um Kai Wido Meyer und Hasti Molavian an Originalschauplätzen im Iran produzieren.

Die Oper „Carmen“ von Georges Bizet mit ihren bekannten Melodien begreifen wir als Topos, als äußerst populären Klang-Block, aus dem wir Stücke herauslösen, wie in einem Steinbruch. Die Auswahl der Einzelstücke ergibt sich aus der Auseinandersetzung mit der Grundidee. Einzelfragmente wiederum werden mit Live-Elektronik zu Collagen vergrößert. Einzelne Nummern werden sich in stetiger Entwicklung verändern, „morphen“ in neue Zustände hinein. Das „Chanson Bohème“ aus dem zweiten Akt zum Beispiel transformiert sich nach und nach in arabischen Elektro-Chaabi. In diesen Vorgängen wird Arrangement langsam zu Komposition. Musikstile von europäischer Klassik bis arabischem Pop, musikalisch-kulturelle Identitäten werden zu kompositorischem Material und können so die Lebenswelten der Protagonistin klanglich-poetisch abbilden und reflektieren: Fragmente des „Carmen“-Originals, Field- Recordings und O-Töne aus der deutschen und iranischen Gesellschaft, vom gesprochenen Wort bis zu aktueller Musik, werden von Live-Elektronik, Videoton, Klavier und Gesang vollkommen neu und eigenständig zusammengesetzt.

Neben der Stimme der Protagonistin ist ein Flügel das einzige akustische Instrument auf der Bühne. Klang- Geräusche durch erweitertes Klavierspiel im Innenraum des Instruments und Präparierungen der Saiten brechen auch hier den traditionellen Operngestus auf und bilden eine Verbindung zur Live-Elektronik.

In ihrer einfachsten Form gesellt sich LIVE-ELEKTRONIK als weiteres Instrument zu Gesang und Flügel. Wie diese ist sie samt „Spieler“ auf der Bühne platziert und in das dortige Geschehen eingebunden. Neben ihrer Funktion als eigenständiger Klangerzeuger greift sie zum einen live auf das akustische Material ihrer Spielpartner zurück, zum anderen bedient sie sich in Form von Samples der Carmen-Diskografie. Sie zitiert und baut Räume mit konkreten Klanggestalten, kommentiert und konstelliert Versatzstücke aus Biographie und Oper, loopt, remixt und potenziert.

Über einen kabellosen SENSOR-HANDSCHUH und weitere Controller erhält die Mezzosopranistin Zugriff auf die Live- Elektronik und kann eigene szenische Vorgänge anstoßen, und sich z.B. stimmlich-musikalisch in andere Persönlichkeiten „hineinmorphen“. Die Sensortechnik verknüpft dabei die Steuerungsdaten mit einzelnen Parametern der Tonerzeugung und/oder interpretiert sie im Sinne eines gestischen Sampletriggers. Als Symbol nimmt der Handschuh Bezug auf die Tradition der Falknerei: Diese taucht sowohl im persischen Märchen des Königs und seines Falken, wie in der Poesie der iranischen Moderne von Forugh Farrochsād als auch in Bizets Habanera auf.

Das Auge ist das Fenster zur Seele. Durch eine hauchdünne Linse betrachten wir die Welt. Ist dieses Abbild die Wirklichkeit oder eher ein verzerrtes Bild? Was sich in rasender Geschwindigkeit in unserem Kopf abspielt, begegnet uns auch in der Welt um uns. Ein Spiegel lässt uns gut aussehen, der andere nicht. Jedes lichtdurchlässige Objekt verzerrt das Bild, das es durchdringt. So wie unsere Gedanken, unsere Erinnerungen von uns gefärbt werden.

Im VIDEOKONZEPT wollen wir diese Fenster, diese Linse, das zwischen der Wirklichkeit und unserer Wahrnehmung liegt, zum Thema machen. Sitze ich vor oder hinter der Scheibe. Auf welcher Seite stehe ich. Sehe ich hinein oder hinaus?
Das Video unternimmt innerhalb der Inszenierung den Versuch, einen immersiven Zusammenhang zwischen der theatralen ‚Realität‘ und der filmischen Wirklichkeit zu pointieren. Es entsteht ein transitiver Raum, ein Bild der iranischen Heimat. Die Bildwelten oszillieren ikonisch und zitathaft zwischen den kulturellen Welten und Identitäten. Das Medium Film wird zum konkreten Mittel der Inszenierung, indem es ein Fenster in reale Lebenswelten imaginiert. Und dies im wörtlichen Sinn. Ein Abbild, so unscharf, wie es eben ein Deutscher im Iran nur machen kann. Das Land, das für viele Heimat ist, ist gleichermaßen Fremde. Eine Kamera wird Hasti Molavian in den Iran begleiten, um an Originalschauplätzen Filmbilder für die Videoarbeit zur Inszenierung zu sammeln.

Die iranische Mezzosopranistin, geboren 1988 in Teheran, studierte Gesang bei Rachel Robins an der Folkwang Universität der Künste Essen und absolvierte Meisterkurse bei Andreas Homoki, Angelika Kirchschlager, Anja Harteros, David Freeman, Helen Donath und Olaf Bär. Während ihres Studiums erhielt sie das NRW-Stipendium, das Deutschland- Stipendium sowie Stipendien der Charlotte und Walter Hamel Stiftung und des Rotary-Clubs. Von 2011 bis 2015 war Hasti Molavian Mitglied des Opernstudios der Oper Dortmund. Parallel gastierte sie u.a. am Theater Hagen als Cenerentola (Rossini). Zudem beschäftigt sie sich intensiv mit zeitgenössischer Musik. So sang sie z. B. „Pierrot Lunaire“ von Arnold Schönberg sowie Werke von Luigi Nono, Helmut

Lachenmann und Steve Reich und arbeitet regelmäßig als Gast beim E-MEX-Ensemble. Bei der Ruhrtriennale war sie an Samir Odeh-Tamimis „Leila und Madschnun“ (2010, Regie: Willy Decker) und Carl Orffs „Prometheus „(2012, Regie: Lemi Ponifasio) beteiligt (jeweils Musikalische Leitung: Peter Rundel). Außerdem wirkte sie in Helmut Lachenmanns „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ (Regie: Robert Wilson, Musikalische Leitung: Emilio Pomàrico) mit. Sie ist Preisträgerin des Internationalen Gesangswettbewerbs Kammeroper Schloss Rheinsberg 2014. Von 2015 bis 2020 war sie Ensemblemitglied am Theater Bielefeld und war u. a. als 2. Dame, Lucilla (La scala di seta), Frugola (Il tabarro), Ciesca (Gianni Schicci), Arsamene (Xerxes), Emilia (Otello), Wellgunde (Das Rheingold), Alcina (Orlando Paladino) und in „Gold“ zu erleben. Für ihre Darstellung der Charlotte („Charlotte Salomon“ von Dalbavie) und in der Dortmunder Inszenierung von „Einstein on the Beach“ von Philip Glass wurde sie in der Ausgabe „Welt am Sonntag“ bei der Kritikerumfrage als „Beste Sängerin“ der Spielzeit 2016/17 in NRW ausgezeichnet. Zudem erhielt sie den Förderpreis des Landes NRW 2017/18 in der Sparte „Theater“. Mit Beginn der Spielzeit 20/21 wird Hasti Molavian festes Ensemblemitglied am Volkstheater Wien unter der neuen Intendanz von Kay Voges.

Paul-Georg Dittrich (*1983) studierte von 2007 bis 2011 Regie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er inszenierte u.a. an der Staatsoper Hamburg,
Staatsoper Stuttgart, Deutschen Oper Berlin, Oper Halle, am Schauspiel Frankfurt, Theater Bremen, Staatstheater Darmstadt, Theater Heidelberg, Theater Bielefeld,
Schauspielhaus Wien, Theater Augsburg, Theater Oberhausen, Theater Aachen, Theater Kiel, Theater Erlangen und auf Kampnagel Hamburg.

Auszeichnungen waren u.a. der Theaterpreis Hamburg Rolf Mares 2018 in der Kategorie „Herausragende Inszenierung“ für „I.th.Ak.A.“ von Samuel Penderbayne an
der Staatsoper Hamburg; Deutscher Theaterpreis FAUST 2017 – Nominierung in der Kategorie „Regie Musiktheater“ für die Operninszenierung „La damnation de Faust“ von Hector Berlioz am Theater Bremen; Deutscher Theaterpreis FAUST 2016 – Nominierung in der Kategorie „Regie Musiktheater“ für die Operninszenierung „Wozzeck“ von Alban Berg am Theater Bremen. Einladung zum Theatertreffen NRW 2017 mit der Inszenierung „Die Wand“ nach dem Roman von Marlene Haushofer am Theater Aachen.

Im Fokus von Dittrichs Arbeiten stehen neben dem poetischen Geschichtenerzählen und der fantasievollen Einbeziehung von audio-visuellen Medien, immer auch die künstlerische Suche nach einer zeitgenössischen Symbiose zwischen Musik- und Sprechtheater, nach experimentellen Spielformen und unkonventionellen Raumtheatersetzungen. Im Herzen dieser theatralen Handschrift kreist der Gedanke, dass ohne Konflikte kein Theater.

Offizelle Website von Paul-Georg Dittrich

Tobias Schwencke wurde in Berlin geboren und wuchs in Duisburg auf. Studium in Duisburg, Saarbrücken und Berlin, wo er seit 2001 lebt. Seine Arbeiten umfassen freie Komposition, Musiktheater, Theatermusik, pianistische Tätigkeit; regelmäßige Arbeit am Maxim Gorki Theater Berlin, Berliner Ensemble, Staatsoper Unter den Linden. Inszenierungen unter seiner musikalischen Leitung und Mitwirkung u.a. am Theater an der Wien, Teatro Real Madrid, Uppsala Stadstheater (S), HAU und Radialsystem und Deutschem Theater in Berlin; Düsseldorfer Schauspielhaus, Theater Bremen, Staatstheater Wiesbaden und der Münchner Staatsoper. Zusammenarbeit u.a. mit Herbert Fritsch, Nurkan Erpulat, Claus Peymann, Manfred Karge, Anna Bergmann, Leander Haußmann, Frank Castorf. Bearbeitung von Musikwerken für experimentelle

Inszenierungsansätze („sampled identity“ Kampnagel Hamburg mit Ensemble Resonanz und der Hip-Hop-Academy Hamburg 2012; „Winterreise“ für Charly Hübner und Ensemble Resonanz 2018) bis hin zu neuer konzertanter Filmmusik (live-Musik zu F.W. Murnaus „Faust“, 1926, bei den Salzburger Festspielen 2011). Uraufführungen seiner Kompositionen werden von Ensemble Intercontemporain, Ensemble Modern Akademie, KNM Berlin, Musikfabrik NRW, Gürzenich Orchester Köln und vielen anderen realisiert.

Christopher Johannes Scheuer studierte Komposition in Mannheim, sowie Musiktheorie in Mainz. Im Rahmen seiner kompositorischen Tätigkeit entstanden Auftragswerke für Theater und Festivals in Deutschland. Im Zentrum seiner Arbeit stehen dabei Live-Elektronik oder bewegungsgesteuerte Sensortechnik, Werke für Stimme sowie Tanz. Daneben gilt sein kompositorisches, wie akademisches Interesse der Beschäftigung mir der Innenseite des Klangs. Er unterrichtet Musiktheorie und Neue Musik an der HfM Mainz, Medienpraxis an der HfMdK Mannheim und Komposition am Konservatorium der Stadt Mainz.

Pia Dederichs ist Bühnen- und Kostümbildnerin. Sie lebt und arbeitet in Berlin. Seit 2013 arbeitet Dederichs freiberuflich, oftmals im Team mit ihrer Kollegin Lena Schmid. Zuvor studierte sie Bühnen- und Kostümbild an der Theaterakademie Maastricht und der Nationalen Kunstakademie Sofia. Gastengagements führen sie u.a an die Volksbühne Berlin, Oper Neukölln, das Berliner Ensemble, das Theater Bremen, das Theater und Orchester Heidelberg, das Gavella Theater Zagreb, sowie die Staatsoper Stuttgart. Zusammenarbeiten verbinden sie mit Regisseur*innen wie Paul-Georg Dittrich, Babett Grube, Miriam Horwitz und Clara Kalus.

Kai Wido Meyer studierte Schauspiel an der Hochschule für Musik und Theater Rostock. Nach 10 Jahren als Schauspieler arbeitet er seit 2015 vorrangig im Bereich Videodesign, Filmregie und Filmschnitt.
In der Spielzeit 19/20 führte er Regie für die Kinospots der Werbekampagne „Watch Me Dance“ des Berliner Tanzbüros, übernahm den Schnitt und die Animationen des Dokumentarfilms „S.P.U.R. - Die Maler der Zukunft“ (Premiere auf dem DokFilmfest München/erhältlich auf DVD bei absolut medien) und hat im Staatstheater Darmstadt (Fidelio/ Regie: Paul Georg Dittrich), im Staatstheater Mainz (Werther / Regie: Brit Bartkowiak), Theater Bremen (Falstaff/Regie: Paul Georg Dittrich) und dem Theater Erlangen (Let them eat money / Regie: Katja Ott) das Videodesign beigesteuert. Im Theater verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit mit dem Regisseur Paul Georg Dittrich. Sein Kurzfilmdebüt „Daheim“ lief auf über 50 internationalen Festivals und wurde mehrfach ausgezeichnet.

In seinen Arbeiten verbindet er seine Erfahrungen in den Bereichen Schauspiel, Film, Animation und Fotografie zu einer Einheit, die aus allen Bereichen profitiert.

Isabelle Becker ist seit der Spielzeit 2015/16 als Musiktheater-Dramaturgin am Theater Bremen engagiert und arbeitete seither u. a. mit Regisseur*innen wie Armin Petras, Michael Talke, Tatjana Gürbaca, Schorsch Kamerun, Marco Štorman und Paul-Georg Dittrich.

Isabelle Becker wurde 1988 in Wiesbaden geboren. Sie absolvierte 2011 ihr Bachelor-Studium im Fach Musiktheaterwissenschaft an der Universität Bayreuth. Vor und während des Studiums führten sie mehrere Hospitanzen und Assistenzen in Regie und Dramaturgie an die Staatsoper Berlin, an das Staatstheater Wiesbaden und Theater Koblenz. Dort war sie in der Spielzeit 2012/13 auch als Dramaturgin und Assistentin der Operndirektion engagiert. Es folgte ihr Masterstudium in Musiktheater- Dramaturgie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. 2014 leitete sie mit Kommilitoninnen die „Autorenlounge“, ein Festival für Gegenwartsdramatik im Rahmen des Kaltstartfestivals Hamburg; 2018 initiierte sie am Theater Bremen als Künstlerische Projektleitung das Festival „New Greek Wave“ für junges zeitgenössisches Theater aus Griechenland. Seit 2019 begleitet Isabelle Becker Lehraufträge für Dramaturgie- und Regiestudierende an der HfMT Hamburg.


Premieren- und Aufführungstermine

Weltpremiere: 10. April 2021 am Theater Bremen, Kleines Haus.

ABGESAGT wegen Corona!

Weitere Informationen folgen.
(Stand: 24. März 2021)


Mitwirkende

  • Idee, Text:
    Paul-Georg Dittrich, Hasti Molavian
  • Musik:
    Tobias Schwencke, Christopher Scheuer
  • Regie:
    Paul-Georg Dittrich
  • Ausstattung:
    Pia Dederichs
  • Video Art:
    Kai W. Meyer
  • Dramaturgie:
    Isabelle Becker
  • Produzent:
    Thomas Schmölz (2eleven music film)

Dramaturgin Isabelle Becker berichtet wöchentlich von den Proben zu ICH BIN CARMEN.
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Termine

Uraufführung SA, 10. April 2021 | Theater Bremen